Entstehungsgeschichte


Im Sommer 1996 fanden sich ein paar reisende Handwerksgesell*innen zusammen, um erstmals ihre Vorstellungen und Träume von einem gemeinschaftlichen Leben und Arbeiten auszutauschen und sie nach und nach zu einem gemeinsamen Konzept heranwachsen zu lassen.

Es kamen Freund*innen und Bekannte aus anderen Zusammenhängen dazu, manche blieben weg, und schließlich kristallisierte sich eine Gruppe von etwa 10 Personen heraus. Im Lauf von 1 ½ Jahren trafen sie sich regelmäßig an unterschiedlichen Orten, häufig in anderen Kommunen und Projekten. So fanden sie beim Ausarbeiten der eigenen Vorstellungen praktische Anregungen durch die Erfahrungen der Gastgeber*innen und auch bleibende Kontakte.

Als Rechtsform für den Hauskauf schien ein Verein geeignet. So kam es zur Gründung von „Leben Bauen Kultur e.V.”. Bei den Diskussionen um Satzungsinhalte entstand nach und nach viel Klarheit über gemeinsame Vorstellungen und Ziele.

Ein Jahr lang suchte die Gruppe intensiv nach einem geeigneten Gebäudekomplex für ihr Vorhaben und entschied sich schließlich für die Anlage, die ihr schon zu Anfang ihrer Suche begegnet war: die Mühle und Arbeitersiedlung in Buchhagen.

Hier zogen im November 1997 die ersten Kommunard*innen ein.

Heute leben in der Kommune Buchhagen 4 Erwachsene und ein Kind, die allesamt nicht Teil der Gründungsgruppe waren, sondern erst im Laufe der Jahre dazu kamen.